4.9.-5.9. Nagoya
Sunday, September 6th, 2026Weiter gen Westen nach Nagoya sollte uns nun doch tatsächlich ein Tag mit guten Wetter gegeben sein. Ja, das Blau auf den Photos ist echt! Den kann man dann nutzen um sich die nächste Burg (und hier den Palast daneben) anzuschauen. Dieses Mal gibt es die Burg noch, leider wurde aber renoviert und man kommt nicht rein. Trotzdem gibt es aber auch von außen schon ganz nette Ansichten – gerade mit etwas Himmel dazu.




Und weil schönes Wetter ist, kann man auch auf dem Rasen davor noch etwas tun. Beispielsweise folgt man dem Krach, den man so hört. Da kommt man dann zu einer kleinen Vorstellung mit verschiedenen Kämpfern. Interessant war hier die Vorbereitung. Erst mussten alle hinter einer Absperrung warten. Dann wurde die weggeräumt und zuerst durften die Leute nach vorne, die sich setzen wollten. Dafür gab es dann noch extra kleine Plastikdecken, damit man nicht auf dem Rasen sitzen musste. Als das fertig war, wurde dann für die Verbleibenden geöffnet, um sich dahinter zu stellen. Nachteil ist dann die pralle Sonne, in der große Teile des Publikums sitzen oder stehen mussten. Ist aber deutlich weniger schweißtreibend als für die Darsteller.



Ein kurzes Anstehen (und einen Souvenirshop) später konnte man dann auch durch den Palast laufen. Viel Einrichtung gab es nicht zu sehen, dafür dann aber diverse hübsche Wände, Decken und Türen.





Kein Tag ohne Tempel oder Schrein. Von daher ging es nochmal etwas nach Süden von der Burg aus zu einem Tempel namens Osu Kannon. Auffällig hier insbesondere das ambivalente Verhältnis mancher Besucher zu den vielen Tauben: Füttern ja. Wenn die Tauben aber dann auf einem landen, wird den meisten etwas mulmig. Und dass die nicht aufhören, wenn der Touri nicht mehr will, passt irgendwie nicht so recht ins Konzept.




Zum Ausklang des Abends kann man dann noch durch die direkt anschließende Einkaufsstraße laufen. Manche Läden haben dann durchaus kreative Ideen, um Besucher anzulocken. Beispielsweise winzige Türen und kein Schaufenster, damit man erst rein muss, um zu sehen, was es gibt. Oder Überreste nicht-zahlender Kunden präsentieren Teile des Angebots.
Was leider knapp nicht mehr offen hatte, war ein Street Food Festival. Das hätte dann die Fragestellung des Abendessens gelöst. Leider war man hier schon am abbauen, so dass außer der Verabschiedung der jeweiligen Teams nicht mehr viel zu sehen war.
Final dann noch ein Blick auf den irgendwie üblichen Tower der Stadt. Vorne mit Werbung für die Asienspiele, die hier demnächst stattfinden sollten.





Nachtrag: so schön dass Wetter bei uns war, so mäßig sollte es kurz darauf werden. Massive, tropische Regenfälle sollten die Stadt gut überfluten und halb lahm legen. Das aber erst, nachdem wir uns schon wieder nach Westen abgesetzt hatten.
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