2.9. – 3.9. Shizuoka

Friday, September 4th, 2026

Nachdem sich das Wetter auch bislang eher durchwachsen zeigt bzw. eher von vielen Wolken gekennzeichnet ist, haben wir die Route etwas angepasst. Statt jetzt den Fuji durch die Wolken und damit recht wenig anzuschauen, verschieben wir diesen Programmpunkt nach hinten. Stattdessen geht es Richtung Teeplantagen & Co nach Shizuoka.

Nachdem wir auch früh genug da sind, kam man gleich am Anreisetag noch einen Blick vom nächstgelegenen Berg werfen. Die Anfahrt gestaltet sich da noch leicht spannend. Google weist hier einen Bus aus, allein es fehlt die Nummer oder eine englische Bezeichnung des Zieles. Doch mit Anleitung der Touri-Info lässt sich auch dieses Problem überbrücken und so sind wir mehrere Serpentinen später oben. Dort gibt es eine Aussichtsplattform und es bietet sich ein unerwarteter Ausblick: der vermeintlich verschobene Fuji zeigt sich dann doch. Leichte trübe und in weiter Ferne, aber dennoch da.

Nach der Photosession geht es dann mit der Seilbahn bergab (ja, mit dem Bus hoch und dann mit der Seilbahn den halben Weg wieder runter) zum Schrein des Tages (Kunōzan Tōshō-gū) und dort dann erstmal wieder Treppen hoch (Abwechslung muss sein), um zum eigentlichen Schrein zu kommen. Im Anschluss geht es dann laaange bergab, diesmal via Treppe und mit Bussen ins Hotel. Spannend auch hier wieder die Ziele der Busse bzw. wenn mitten in der Pampa der vermeintlich nächste Bus schon eine Weile da steht, aber die Türen nicht aufmacht. Wenn der dann plötzlich anfährt, wird es leicht mulmig und die Füße freuen sich auf mehr Betätigung. Aber zu ihrer Enttäuschung gehen die Türen dann doch auf und der Heimweg gestaltet sich einfacher, weil motorisierter.

Aber eigentlich ging es hier ja um Tee. Die geplante Tour kam nicht zustande, aber das Internet sprach von einem Museum als Ersatz. Also mit Zug in die Nähe und dann Bus. Also so ein kleiner mit 8 Sitzen oder so. Wo nix Englisches drauf steht. Aber nach einigem hin und her schien der dann doch in die richtige Richtung zu fahren und wir haben uns reingefaltet. Vom Museumsgarten war dann auch wieder der Fuji am Horizont. Also dafür, das der ja eigentlich verschoben wurde, stellt der sich recht häufig ins Bild…

Am letzten Morgen gilt es noch etwas Zeit zu überbrücken. Also kann man auch ja mal die lokale Burg anschauen. Leider wurde es mit zunehmender Nähe zu selbiger auch zusehends feuchter von oben, so dass die erste Reihe Photos dann unter dem Schirm entstanden. Aber nach der ersten Ausstellung war es auch draußen wieder trocken und der Rest ließ sich problemfrei anschauen. Und als man dann aus der letzten Ausstellung kommt, deuten die Mitarbeiterinnen noch in die Ferne. Und was gibt es da zu sehen? Richtig, einen Berg…

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