4.6. – 6.6. Sossusvlei
Friday, June 6th, 2025Nun sind die meisten Nationalparks eher weniger in Städten zu finden und man muss da erstmal hinkommen. Konkret kann man dazu nach Süden fahren. Da hört dann irgendwo die Straße auf und das Fahren wird interessanter. Aber auch für sowas gibt es ja das passende Auto, was in der Stadt etwas mehr Raum braucht, aber dafür auf dem Land auch noch zurecht kommt.



Unterwegs kommt man dann an vielen interessanten Dingen vorbei. Zum Beispiel Vögeln, die eher in größeren Nestern wohnen.

Oder man genießt den Ausblick und wundert sich dann über dieses Surren, das so langsam lauter wird. Der elektrische Weidezaun ist es eher nicht. Erst als es dann doch recht laut wird, wird klar, dass da gerade ein Bienenschwarm vorbei zieht und man den Moment ev. doch in der Nähe des Autos abwarten sollte. (Nein, hier gibt es kein Photo dazu…)


Aber schließlich kommt man dann doch an und kann in seinem Häuschen in der Wüste den Sonnenuntergang anschauen.


Tags darauf geht es dann zum eigentlichen Ziel in die Namib, konkret nach Sossusvlie. Da macht der Park um 7:30 auf. Wenn man sich dann 7:00 anstellt, ist man auf Platz acht an dem Tag. Man bekommt hier beim Reinfahren besagte Nummer, um dann beim Rausfahren zahlen zu können. Als der Park dann pünktlich auf machte, ging das Rennen los. Die eigentlichen Attraktionen sind nämlich noch einige Kilometer im Parkinneren gelegen. So gibt man dann ganz die vermeintliche Geschwindigkeitsbegrenzung auf und fährt wie die anderen auch mit 100 statt 60 (also die Langsamen fuhren noch 100). Erstes Ziel ist die Dune 45 – naturgemäß gibt es vorher noch andere, aber das ist die erste, auf die man offiziell noch klettern darf. Die frühmorgenlichen Wolken kommen dabei doch nicht ganz ungelegen. Zu der Zeit sind es noch knapp über 10 Grad. Später am Tag sollten es auch noch 30 werden.




Nächster Stopp ist dann Deadvlie. Das war mal etwas feuchter, ist dann aber recht spontan sehr trocken geworden, so dass die Bäume nicht mal zum Verwittern kamen und stattdessen einfach völlig ausgetrocknet sind. Und so gibt es jetzt einen trockenen See mit toten Bäumen drin. Sieht schon nett aus und ist im Sommer sicherlich recht anstrengend. Ist jetzt im (namibischen) Winter auch schon gut warm im Kessel. Auf die Düne im Hintergrund kommt man übrigens auch drauf. Passende Kondition und/oder Zeit vorausgesetzt. Man wird halt nicht jünger…




Dahinter geht es noch weiter in den Park rein. Zu sehen gibt es aber nicht mehr viel neues, dafür kann man aber üben durch tiefen Sand zu fahren und den Allradantrieb ausprobieren. Klingt stressfreier als es dann wirklich ist…


Auf dem Weg zum Ausgang, ließen sich dann noch ein paar Tiere blicken. Die waren eigentlich erst für später geplant, aber man nimmt, was man kriegen kann.


Und weil ja noch Zeit ist und “bezahlt ist bezahlt” nimmt man hier jede Stunde mit, die einen Namen hat. Das ganze Gras ist übrigens nicht immer da. Es hatte aber (nach ein paar Jahren Dürre) vor einer Weile geregnet und so sieht man noch die Folge des damaligen Wachstumsschubs.




Da der Park immer noch nicht zu macht, dann zum Abschluss ein kleiner Canyon noch, den es hier auch noch gibt. 15min bevor der Park dann zu macht, kamen wir dann doch noch raus. Zeit fast optimal ausgenutzt.




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