2.3. Eswatini

Monday, March 2nd, 2026

Mittelfristig wollen wir kurz in den Krüger Nationalpark. Da liegt jetzt noch Eswatini (vormals Swasiland) im Weg. Also steht man für der Wahl drumrum so fahren, wo das Internet keine sinnvollen Zwischenhalte sieht, oder man fährt einfach mitten durch und nimmt auch noch einen Stempel im Reisepass mit. Damit ist die Entscheidung dann im wesentlichen auch schon getroffen.

Der Grenzübertritt ansich war völlig problemfrei. Man braucht “nur” ein paar Zettel der Auto-Vermietung. Die waren aber etwas umständlicher zu bekommen. Die Geschichte beginnt damit, dass der deutsche Vermittler pauschal sagt “Auslandsfahrt? Ist nicht!”. Wenn man aber auf die Webseite des eigentlichen Vermieters schaut geht es doch. Also Email schreiben und nachfragen. Da bekommt man dann ein OK und eine WhatsApp Nummer, an die man sich für Details wenden soll. Gesagt getan. Dort sollte man dann aber gerne ein Photo des Reisepasses und des Führerscheins haben. Die Frage, ob man das auch vor Ort machen könnte ohne WhatsApp dazwischen, wurde dann aber mit mehreren Tagen schreiben quittiert. Erst auf der Fahrt zum Flughafen in Deutschland plötzlich wieder ein Lebenszeichen, das ich dann aber verkehrsbedingt ignoriert habe. Vor Ort in Durban geht dann Deutsch fast alles auch in persona. Einzig die zugehörigen Bescheinigungen sollten “binnen max 24h” kommen. Bis zur Grenze waren es dato ja noch ein paar Tage. Aus den 24h wurden dann doch 2-3 Tage, so dass wir nun in Hluhluwe endlich die passende Email hatten. Well elektronisch alleine aber manchmal nicht ausreicht, beginnt nun die Suche nach einem Drucker. In der Unterkunft, geht das schonmal nicht. Da gibt es zwar einen Drucker, aber der ist nicht angeschlossen. Stattdessen werden wir auf die lokale Apotheke verwiesen. Dort wiederum gibt es aber auch IT Probleme, die erst einmal werden müssten, bis wir dann schließlich die 4 notwendigen Zettel für die Grenze in Händen hielten. Aber wie gesagt – am der Grenze ging aus schnell und einfach. Waren ja auch kaum Leute das.

In Eswatini war das Matenga Nature Reserve das primäre Ziel. In Anbetracht der Zeit und auch des nahenden Regens, hab des hier nur einen kurzen Ausflug in die namensgebende Natur. Dafür aber mit Wasserfall und nettem Statistik auf die umliegenden Berge.

Was es hier aber auch noch gibt, ist ein traditionelles (Museums)Dorf. Der Führung nach ist das alles frauenzentriert. Da hat die erste Ehefrau ihr Schlafzimmer, Küche und Brauerei. Auf den anderen Seite das die zweite Ehefrau ihr Pendants dazu. In der Mitte dann noch die Großmutter des Haushalts – wieder mit Schlafzimmer, Küche und Brauerei. Das einzige männlich assoziierten Gebäude war eine Hütte für “men and boys” ohne Zugang für Frauen (außer um das Essen zum Eingang zu bringen). Im Anschluss das noch 45min traditionelle Tänze und Gesänge. Gefühlt 20 Darsteller für kaum 10 Leute um Publikum. Ist doch eher Nebensaison gerade.

Tags drauf sollte es dann durch das Hochland gen Krüger Park gehen. Trotz der tiefhängenden Wolken, ist das durchaus eine nette Strecke. Viel scheint hier Holzwirtschaft zu sein. Immer wieder geht es zwischen offensichtlich angepflanzten Wäldern oder bereits “geeernteten” ebensolchen hindurch, vorbei auch hin und wieder an einem Sägewerk. Der Grenzübertritt ist das wieder völlig problemfrei. Die größte Hürde dabei ist noch den Unterschied zwischen dem Schalter für die Einreise und dem für die Ausreise zu erkennen.

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