25.3. Struisbaai

Wednesday, March 25th, 2026

An so einer Küste gibt es ja nun auch Meer und Schiffe. Mit letzteren kann man an einer Küste nun verschiedene Dinge tun. Man kann drumrum fahren oder man kann mitten drauf fahren. Auf unserem Weg widmeten wir uns nun erst einmal der ersteren Tätigkeit bzw. der Dokumentation derer. Damit man nicht so weit aufs Meer muss, haben sie im Bartolomeu Dias Museum auch eine Karavelle geparkt. Laut Schildern wurde die anlässlich des 500-jährigen Jubiläums der ersten Landung nochmal ein Replik des alten Schiffs von Portugal hierher gesegelt und dann schlussendlich im Museum geparkt. Daneben gibt es dann viel zu den Seefahrten der europäischen Entdecker anzuschauen. Im gleichen Museumskomplex gibt es noch andere Museen, die aber nicht so ganz mithalten können. Erwähnenswert ist noch der alte Postbaum. Hier hat scheinbar ein schiffbrüchiger Kapitän vor Unzeiten einen Report zu seinem Schiffbruch an einem Baum hinterlassen, der dann prompt später auch gefunden und zugestellt wurde. Nachdem das dann mal geklappt hat, hat man hier gleich dauerhaft einen Briefkasten hingestellt (sieht aber eher aus wie ein Schuh), der auch noch aktiv zu sein scheint.

Wenn man um so eine Küste fährt, gibt es immer wieder Punkte, die die südlichsten, westlichsten oder ähnliches sind. Nachdem wir hier am unteren Ende von Afrika sind, gibt es hier natürlich das südliche Ende selbigens knapp neben Struisbaai. Hier fließen dann auch atlantischer und indischer Ozean zusammen, wie man eindeutig auf dem Photo erkennen kann. Auf der großen Afrikaplastik waren Mosambik und das Horn von Afrika schon ziemlich abgewetzt – der Rest ist noch gut intakt. Aber natürlich rennen wieder Touris für das passende Kurzvideo mitten drüber …

Nachdem wir in Cape St. Francis wegen des Windes nicht auf den Leuchtturm durften, war hier auch noch der nächste Versuch. Gleiche Windverhältnisse, aber hier weniger Bedenken ein paar Touristen zu verlieren – bezahlen muss man ja ohnehin vorher. Der Weg nach oben ist aber in Teilen durchaus wieder

Wie anfangs schon angedeutet, kann man mit Schiffen nicht nur um eine Küste fahren, sondern auch direkt drauf. Oftmals nennt sich das dann Schiffbruch und ist eher weniger gesund für die Beteiligten. Nachdem das mit dem Wind gerade eher nicht die Ausnahme zu sein scheint und sich auch im Meer noch diverse Felsen befinden, ist das mit dem Schiffbruch hier doch eher üblich. Lohnt sich dann also auch ein passendes Museum hinzustellen. Interessanterweise steht das dann nicht mehr direkt an der Küste, sondern ein gutes Stück inländisch in Bredasdorp. Da kann man alles nochmal anschauen, was aus so einem Schiff rauskommt: Galeonsfiguren, Geschirr, Nachttöpfe, … Das fand auch die lokale Schulklasse noch interessant, die sich anfangs das Museum mit uns teilen musste.

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