23.3. – 24.3. George

Tuesday, March 24th, 2026

Nächste Etappe. Was fehlt denn noch so an maritimen Viechern, für man hier so sehen könnte? Richtig, Wale. Die kommen aber nur hin und wieder vorbei und gerade ist weder hin noch wieder. Fast wie Wale nur in kleiner und manchmal an Land gibt es da noch Robben. Die sind dann auch da und, weil sie oft da sind, nennt man die entsprechende Halbinsel dann Robberg und macht ein Nature Reserve draus. Und wie der Name schon sagt und auch um dem Robben etwas Ruhe zu gönnen, ist das günstigerweise noch ein Berg auf der Halbinsel. Dem kann man dann belaufen und schön von oben Robben schauen bzw auf der anderen Seite dann Meer, Strand und Felsen. Weil neben der Halbinsel noch ein großer Badestrand ist, gab es hier dann auch noch einen “Shark-Spotter”, um Bescheid zu sagen, wenn das was kommt. Schien aber auch gerade nicht sonderlich beschäftigt, als wir am ihm vorbei kamen, und er sich lieber mit Touristen unterhielt als Haie zu suchen. Am Ende der Wanderung kämen wir noch an Höhlen vorbei, die vor Urzeiten menschlich bewohnt waren. Mit etwas Phantasie kann man dann auch Höhlenmalereien erkennen. Leider konnte man aber nicht nach genug ran, um dem Verdacht zu bestätigen und Hinweisschilder waren hier auch keine zu finden.

Einen wirklich kurzem Zwischenstopp gab es dann noch in Knysna. Viel zu berichten gibt es hier nicht. Nur ein paar Bilder vom Eingang in die Lagune bzw. dann bin unten. Es war langsam später und bis George lagen noch ein paar Kilometer vor uns.

Der Ort selbst war mehr als Ausgangspunkt gedacht und nicht so sehr ob seiner selbst Willen. Ziel waren da zuerst einmal die Cango Caves. Auf den Weg dorthin muss man aber ersteinmal über die Berge. Das hat hier dann noch den interessanten Effekt, dass es auf Meeresseite recht bewölkt und trübe war, das Wetter sich aber kurz danach schlagartig änderte und und blauer Himmel entgegen schien. Ebenso die Landschaft. So es vorher doch ansehnlich grün in George war, so war auf der anderen Seite schnell die Halbwüste der Klein Karoo maßgebend. Auf der Rückfahrt konnte man dann auch schön sehen, wir die Wolken versuchen auch über die Berge zu schieben, sich dann aber schnell in nichts auflösen.

Aber eigentlich wollten wir ja Höhlen anschauen und unter Tage ist die Wolkenmenge relativ egal. Formal ist das eine Tropfsteinhöhle. Getropft hat aber nicht viel. Zumindest nicht in den ersten Sektionen, die man anschauen kann. Übrigens wird auch noch eine Adventure Tour angeboten, die tiefer in die Höhle geht. Aufgrund vergangener Erfahrungen gibt es da aber den Hinweis, dass man etwas fitter sein sollte (natürlich kein Problem) und des am manchen Stellen etwas enger zugeht. Für letztes steht dann auch ein Demonstrator am Eingang. Hätte sie gepasst, aber der Rucksack…

Die ganze Gegend ist dann auch berühmt für ihre Straußenfarmen. Die kann man dann auch noch besuchen und sich verschiedene Artem von Straußen in verschiedenen Altersstufen zeigen lassen. Final call auch noch mit der Info, wofür man die Tiere alles züchtet. So aus Beispiel: Staubwedelverkäufer gibt es hier deutlich mehr an Straßenrand als sonst…

Wie schon gesagt, war George eher zum Schlafen gedacht als zum Anschauen. Eine Ausnahme war dann aber nicht der botanischer Garten, den wir kurz vor Weiterreise noch einmal besuchten. In einem Teil des Gartens wieder dann eindringlich vor jeder Gefahr gewarnt. Eigentlich für Rollstuhlfahrer, für alle anderen eher erheiternd. Die Farbe des Baches ist angeblich kein Dreck, sondern durch Pflanzen weiter oben am Berg verursacht.

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