11.3. – 17.3. Drakensberge

Tuesday, March 17th, 2026

Nach mehreren Tagen eines eher entspannten Phototourismus mit Aufnahmen meist aus dem Auto oder mit überschaubarem Fußweg, muss man dann ja doch nochmal ein paar Schritte gehen. Das bieten auch die Drakensberge mit ihren verschiedenen Parks an. Vorher muss man da aber erst einmal hinkommen. Konkret heißt das quasi ein ganzer Tag im Auto und daneben eigentlich nix außer Felder, Wiesen und Schlaglöcher.

Danach arbeiten wir uns von Nord nach Süd an der Ostseite der Drakensberge vor. Erster Stopp ist der Golden Gate Highlands Park. Für das leichte Angewöhnen, gibt es hier auch Wege, die mit dem Auto abzufahren sind.

Danach dann aber auch noch Wanderwege, die man anfangs auch noch gut erkennt. An anderen Stellen wachsen sie aber nach und nach zu und irgendwann ist der Weg nicht mehr als solcher zu erkennen. Nach Karte waren wir einmal deutlich zu weit links vom Weg und einmal zu weit rechts. So die Karte aber einen Weg zeigte, war nichts mehr zu erkennen. Nachdem das aber ohnehin kurz vor dem Umkehrpunkt war, haben wir selbigen dann einfach etwas vorverlegt.

Zum Abschluss gab es dann noch eine Raubvogelbeobachtungsstation. Raubtiere gab es und Vögel auch. Die Kombination blieb uns aber verwehrt.

Am nächsten Tag wachsen dann schon die Ansprüche an mögliche Touren. Im uKhahlamba-Drakensberg Park sollte es zu den Tugela Falls gehen. Wenn das was von 6.5h Laufzeit für 14km steht, sollte das schon leicht stutzig machen. Aber man wächst ja an seinen Aufgaben. Insgesamt auch sehr schöne Strecke. Den eigentlichen Wasserfall haben wir dann nicht erreicht. Es war vorher nicht ganz so klar, dass der Weg am Ende durch das Flusstal führt, in das das Wasser fällt und da auch so viel Wasser drin ist, das man zumindest knietief drin steht. Mit dicken Wanderschuhen war dann einfach irgendwann Schluss…

Nächster Tag, nächster Park: dieses Mal heißt das Ganze dann Monk’s Cowl. Als Gegenprogramm zu gestern eine leichtere Strecke und dem Wasserfall-Durchschnitt wieder etwas angehoben.

Nächster Wandertag war dann der Giant’s Castle Park. Eigentlich war die Idee hier auch mal wieder Felsmalereien anzuschauen. Doof nur, wenn die nicht erreichbar sind, weil es gebrannt hat. Also nicht gestern oder so, einen vor zwei Jahren. Scheint auch etwas zu ziehen die Reparatur. Naja bleibt wieder eine normale Wanderung mit Blick auf verschiedene Berge. Der Namensgebende halt auch aber beharrlich hinter anderen Hügeln versteckt. Und die zusehends dunkleren Wolken lassen die Laufgeschwindigkeit dann auch zum Ende hin etwas zunehmen. Das Gewitter kann zwar dann erst, als wir wieder in der Unterkunft waren, wäre aber dennoch unschön in dem Bergen oder unterwegs gewesen.

Um den Wanderungen auch man wartet etwas Kultur entgegen zu setzen, stand auf der nächsten Überfahrt die Nelson Mandela Capture Site auf dem Programm. Das Museum selbst wirkt etwas deplatziert – eher wie eine Fabrikhalle auf der grünen Wiese. Drin ist es dann auch recht kühl, Klimaanlage sei Dank. In der Ausstellung waren wir dann Becker die Reisebusse aus Durban ankamen. So hatten wir dann die Skulptur (das Denkmal ist wie man das sonst nennen soll) dann auch deine wollte für uns. Zeit genug um herauszufinden, so man eigentlich stehen muss für die richtige Ansicht.

Überfahrt impliziert natürlich ein neues Ziel. Es sollte auf ca 1600m gehen, zum Fuß des Sani Passes nach Lesotho. Und weil es im Ort (Underberg) nur so mäßige Unterkünfte gab, geht man eben aufs Land. An einem kleinen Teich mit etwas Wiese drumrum ist es euch auch nett.

Eigentliches Ziel war aber der Pass. Am man ursprünglich glaubte die Strecke auch mit dem eigenen Auto bewältigen zu können, würde man schnell deines besseren belehrt. Zwischen den Grenzposten von Südafrika und Lesotho gibt es nur eine Schotterpiste. Soweit so gut. Hatten wir ja auch schon. Wenn dann aber noch massive Steigung und ein Abhang an der Seite dazu kommt, ist man doch ganz froh nicht am Steuer sitzen zu müssen. Abgesehen davon sehr schöne Strecke und Aussicht auf den 28km Strecke auf 2900m (knapp 1400m Unterschied) in 2.5h. Das gibt dann wohl auch einen Eindruck zur Geschwindigkeit auf der Schotterpiste – die war nur 8km der Strecke.

Auf Lesotho Seite hab es dann noch einen Besuch in einem kleinen Dorf nebst selbstgebackenem Brot (vor einem etwas umfangreicheren Mittag). Und weiter üblich zog des auf dem Weg zurück wieder zu. Das eigentliche Gewitter könnten wir dann aber wieder schön von der Terrasse unseres Chalets betrachten.

Nicht mehr Drakensberge, aber der Einfachheit halber dennoch hier kurz angehängt, ein paar Bilder aus dem Krantzkloof Nature Reserve auf dem Rückweg nach Durban. Der Unterschied zwischen den 9°C auf 1600m am Morgen zu 30°C auf knapp Meereshöhe mehr man dann doch. Irgendwie war es in den Bergen meist weniger schwül. Aber vielleicht tat auch der Wald sein übriges.

Comments

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *