7.3. – 10.3. WITS Rural Facility
Tuesday, March 10th, 2026Nächster Ortswechsel. Weil ja manche zum Arbeiten hergekommen sind und auch die Unis auf Dauer sich den Platz im Krüger Park dann doch nicht leisten können, geht es weiter. Die lokale Uni aus Johannesburg hat “in der Nähe” dann selbst noch ein Areal für Forschung mit Seminarräumen und Unterkünften.
Da könnte man nun direkt hinfahren oder einen kleinen Umweg nehmen und sich noch was anschauen. Womit die Frage dann wohl entschieden wäre. Das “was” wäre in dem Fall der Blyde River Canyon bzw. was da so auf dem Weg kommt. Da wären dann zB Wasserfälle mit bodennahen Wasser oder Wolken mit zunehmend bodennahen Wasser. Bei letzterem kann man dann auf dem Weg von oben nach unten manchmal auch einen Regenbogen sehen.





Kurz nach dem ersten kleinen Regenschauer und -bogen, kamen wir dann noch an God’s Window vorbei. Grundsätzlich nette Aussicht und ein paar Meter zu laufen. Hier dann auch noch am lebenden Beispiel, warum an den meisten Parks ein Schild mit der Aufschrift “no alcohol beyond this point” hängt. Es kamen uns doch diverse Menschen mit Bechern in der Hand entgegen, die doch übermäßig gut drauf zu sein schienen. War aber auch der erste Punkt, bei dem offensichtlich nicht nur ausländische Touristen zugegen waren.











Auf der Fahrt zum WITS kamen die dunklen Wolken noch einmal zu voller Geltung und wir waren streckenweise mit eher weniger Aussicht gesegnet, wenn man von der Wasserwand absieht, die sich vor uns ergoss. Spannend wurde es, als uns die Nachricht erreichte, das das Tor vor dem WITS um 1800 geschlossen würde. Zu dem Zeitpunkt war es noch mehr Weg als Zeit und etwas feucht ums Auto herum. Da versucht man dann ungeachtet der streckenweise löchrigen Straße das geltende Tempolimit auszureizen. Mit dem entsprechenden Geisteszustand (man erinnere sich, dass es zum Abschluss im Krüger Park noch eine morgendliche Tour gab. Das heißt aufstehen um 0330, damit man rechtzeitig zum Start da ist) gibt das doch ein interessantes Fahrgefühl. Irgendwann kam dann eine Korrektur: Schließzeit doch um 2200 – da war es dann aber auch nicht mehr weit. Zum Abschluss dann noch etwas Feldweg, weil zwischen Tor und Unterkunft immernoch einige Meter liegen. Ankunft dort war dann final grob 1830 – viel zu spät wären wir also nicht gewesen.


Um den Blyde Canyon noch einmal richtig zu würdigen, sind wir Sonntags noch einmal dorthin zurück gefahren. Wetter war dieses Mal deutlich besser. So war der erste Stopp nun der Drie Rondavels Lookout mit Blick auf den Blyderivierpoort Dam und zugehörigen Stausee. Reichlich windig mit vielen Absprungpunkten in den Canyon, aber trotz diverser Wolken ein schöner Blick auf die umliegende Berge.



Zweiter Halt waren dann Bourke’s Luck Potholes. Im Wesentlichen eine kleine Schlucht mit Wasserfällen des Blyde River. Der Ausbaugrad ist dann doch sehr variantenreich: in Teilen ein ausgebauter wenn mit Geländer usw., dann mal nur ein Bau-Absperrband direkt vor dem Abgrund oder gleich gar nichts, was erlaubten von verbotenem Bereich abgrenzen würde.








Für mehr hat es dann zeitlich nicht mehr gereicht. Während die anderen dann ihren Workshop am WITS gemacht haben, bin ich mal übers Gelände gelaufen. Hier sind die Tiere noch wild genug, dass sie wegrennen, wenn sie mich sehen. Nicht so wie im Krüger Park, wo die meisten Tiere Autos inzwischen zu ignorieren scheinen.







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