3.3. – 7.3. Krüger Nationalpark

Saturday, March 7th, 2026

Nun also das Paradeziel in Südafrika: der Krüger Nationalpark. Den geneigten Lesenden mag es ev aufgefallen sein, dass bisher in den Bildern trotz der eigentlich größeren Anzahl und eines ebensolchen Volumens bisher Elefanten auf dem Bildern auch vornehm zurück hielten. Um dem abzuhelfen erwartete uns kurz nach dem Eingang zum Park haushoch deine größere Delegation.

Um jetzt hier nicht jede einzelne Sichtung zu umreißen, habe ich unten einfach nur Bilder zusammengestellt. Bis auf zwei geführte Touren (einmal morgens und einmal abends) waren wir bzw ich meist auf eigenes Faust mit dem Auto unterwegs. Da findet man grundsätzlich etwas weniger lokale Tierwelt, hat dafür aber mehr Einfluss auf die Verweildauer. Nachteilig ist aber auch, dass man auf die Schließzeiten der Gates angewiesen ist. Selbige sind nur zwischen 0530 und 1800 offen. Außerhalb dessen braucht es dann schon einen Führer, um sich im Park rumzutreiben. Viele Tiere werden aber genau so Sonnenaufgang oder-untergang erst aktiv. Ich schätze, man erkennt das Problem …

Ein paar Dinge dann aber doch noch in einzeln: Wir wurden ja schon einmal von ein paar Nashörnern von der Straße gedrängt. Ähnlich hatte ich es auch hier nochmal mit einem Elefanten. Der kam mit auf der Hauptstraße entgegen und machte erstmal keine Anstalten weiter ins Grüne abzuhauen. Eher wurde ich auf die Nebenstraße gedrängt, damit der dann in Ruhe passieren konnte.

Unsere erste geführte Tour schien schon fast vergebens. Unser Führer war schon so weit auch für einen Mistkäfer eine Vollbremsung hinzulegen und ausführlich zu erklären. Mental war man da schon kurz davor, die Fahrt abzuhaken. Dann aber ein kurzer Funkspruch und eine halsbrecherische Fahrt durch die Nacht. Die hatte sich dann aber gelohnt. Zuerst wanderten zwei Löwen entlang der Straße, wenig später noch gefolgt von einer Gruppe Hyänen und schließlich einem Leoparden. Von daher dann doch noch ein voller Erfolg.

Am letzen Morgen stand dann noch besagte geführte Tour. Wer auch immer auf die Idee kam um halb 4 aufzustehen, damit man dann rechtzeitig zum 0415 für die Fahrt bereitsteht. Hat sich dann aber neben dem Bildern in Dunkelheit und Dämmerung auch nochmal für Löwen gelohnt. Wieder nach einem beschleunigten Ritt durch den Park stehen wir vor einer Wiese. Laut Führer wären die dunklen Grasbüschel da hinten rein passt Löwen. Anfangs musste man da aber schon sehr genau hinsehen, um etwas zu erkennen. Erst nachdem sich mehr und mehr andere Autos dazu gesellten, würde es denn Tieren zu viel und sie zogen an. Dazu muss man aber auch als Löwe aufstehen und sich so den Touristen nochmal in ganzer Pracht zeigen.

Der Besuch sollte dann wieder enden wie der heutigen hatte: mit einer Herde Elefanten. Diesmal war das ganze aber etwas größer und mit mehr Nachwuchs versehen.

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