1.3. Hluhluwe-iMfolozi Park

Sunday, March 1st, 2026

Neuer Tag, neuer Park. Naja, fast. Einen Start um 5 Uhr würde ich noch nicht “Tag” nennen, aber einen Park hab es dann. Der macht um 6Uhr auf und liegt sich etwas entfernt. Ergo verkürzte Nachtruhe – man ist ja schließlich nicht zum Spaß hier!

Der Tag begann ganz klassisch mit der Tour durch den südlichen Park und diversen Tieren. So langsam werden auch die Temperaturen angemessen und die 40 Grad Marke wurde laut Auto auch kurz gerissen.

Zum Mittag dann etwas höher gelegen im Hilltop Camp (Name ist Programm), um dann danach weiter Tiere gucken zu fahren.

Nun wurde die Sache aber leicht unangenehm. Der erste kurze Schauer war noch zu verkraften. Der hatte es kaum geschafft das westlich zu befüllen, auch wenn sich die Zebras schon untergestellt hatten. Von daher kann man ja ruhig noch die Schotterpiste fahren. Ein kurzer Blick aufs Thermometer sagt was von knapp über 30°C noch. 10°K runter – solide.

Wenig später kam dann aber doch noch der richtige Sturm. Doof wenn man dann gerade etwas abseits steht und das Gelände insgesamt etwas hügelig ist. Der initiale Versuch mit “wir warten hier kurz bis es vorbei ist” (mit schönem Blick ins Flusstal) wurde dann irgendwann von dem sich entwickelnden Bach auf der Straße beendet. Von daher doch irgendwie wieder zurück auf die Asphalt.

Kaum dort, neigt sich auch der Regen seinem Ende zu. Die Seitenwege wirken aber trotzdem wenig einladend, so dass wir dann auf der Hauptstraße noch etwas auf und ab fuhren. Ein erneuter Blick aufs Thermometer offenbart jetzt gerade noch 22°C. Insgesamt also fast 20°K verloren. Fühlt sich dann im Vergleich schon recht frisch an.

Abendlich in der Unterkunft entpuppte sich das Gewitter auch noch kräftiger als ursprünglich angenommen. Stromausfall in der ganzen Stadt und unser Zimmer lebt nur noch von der Solarbatterie – halt etwas eingeschränkt bspw ohne Klimaanlage. Auch das Abendessen wird schwerer, wenn alles zu hat (Stromausfall oder Sonntag oder beides?). Einzig die örtliche Tankstelle bietet noch einen Anlaufpunkt, ist aber entsprechend gut besucht. Gut dass auch für solche Fälle immer genug Kekse im Auto sind…

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